Verleumdungen über die Neue Kadampa-Tradition

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Verleumdung: Die NKT ist eine Sekte

Die Wahrheit: Die NKT ist keine Sekte sondern eine Tradition des Mahayana-Buddhismus. Im Chambers Dictionary wird Sekte als eine "unkonventionelle und falsche Religion" definiert. Da die NKT nur den Mahayana-Unterweisungen der großen buddhistischen Meister Atisha (982-1054 n.Chr.) und Je Tsongkhapa (1357-1419 n.Chr.) folgt, die auf Buddha Shakyamuni (500 v.Chr.) selbst zurückgehen, ist sie weder falsch noch unkonventionell.

Ihr Internes Reglement – das zahlreiche Kontrollmöglichkeiten bezüglich des Verhaltens, der Wahl und der Entlassung der Geschäftsführer, Lehrer und spirituellen Leiter enthält – bewahrt ebenfalls vor jeglichem extremen Verhalten und ist rechtlich verbindlich.

Verleumdung: Die NKT ist sektiererisch

Die Wahrheit: Die NKT ist nicht sektiererisch, weil wir alle Religionen und das Recht anderer, das zu praktizieren was sie möchten, respektieren, während wir selbst die Unterweisungen unserer eigenen Mahayana-Tradition praktizieren.

Die NKT-IKBU studiert und praktiziert ihre eigene Tradition in reiner Weise, respektiert aber aufrichtig andere spirituelle Traditionen – dies ist in einem der Punkte des Internen Reglements der NKT enthalten (Internal Rules 8.3 im "A Moral Discipline Guide – the Internal Rules of the NKT-IKBU" 2007).

Verleumdung: Die NKT verehrt einen Geist

Wahrheit: Keine einzige Person in der NKT verehrt einen Geist. Es ist abergläubisch, unwissend und beleidigend zu behaupten, dass die NKT dies tut.

Manche behaupten, dass NKT-Schüler und -Lehrer so dumm sind, dass sie nicht einmal wissen, dass sie einen Geist verehren, sondern glauben, dass sie sich auf einen Buddha verlassen. Das ist sowohl herablassend als auch unwissend.

Wie in jeder buddhistischen Tradition sind die Zufluchtsobjekte NKT-Praktizierender der Buddha, der Dharma, den er gelehrt hat und das Sangha (die spirituelle Gemeinschaft), die diesen Unterweisungen folgt. Zu Beginn jeder Unterweisung und Meditationssitzung rezitieren wir dasBefreiende Gebet, eine von Geshe Kelsang geschriebene Lobpreisung an Buddha Shakyamuni. Als Buddhisten nehmen wir niemals zu einem anderen Objekt Zuflucht als zu den Drei Juwelen Buddha, Dharma und Sangha.

Verleumdung: Die NKT hat sich vom Dalai Lama abgespalten

Die Wahrheit: Einige behaupten, dass sich die NKT vom Dalai Lama abgespalten hat, aber der Dalai Lama ist das politische Oberhaupt der Tibeter im Exil und weder das Oberhaupt irgendeiner der vier Schulen des tibetischen Buddhismus noch des Mahayana-Buddhismus im Allgemeinen. Es gibt also nichts, wovon man sich abspalten könnte. Zwar wird er von vielen Tibetern als Gottkönig betrachtet, der Religion und Politik in sich vereint. Er ist jedoch weder das spirituelle Oberhaupt aller Tibeter, noch aller Mahayana-Buddisten, noch der NKT.

Außerdem ist es ein wesentlicher Grundsatz im gesamten Mahayana-Buddhismus, dass Praktizierende frei sind, ihren spirituellen Meister oder ihr spirituelles Oberhaupt zu wählen. Es gibt keinen Papst im Buddhismus.

Verleumdung: NKT-Praktizierende sind keine echten Gelugpas

Die Wahrheit: Die Wahrheit ist, dass NKT-Praktizierende eigentliche Gelugpas sind. Diejenigen, die ausschließlich Je Tsongkhapas Unterweisungen folgen, werden Gelugpas genannt. Die NKT ist eine reine Gelugpa-Tradition, weil sie (1) ausschließlich Je Tsongkhapas Lehre unterrichtet, (2) ihre Liniengurus von Je Tsongkhapa an ausschließlich Gelugpas sind und (3) weil Geshe Kelsangs spirituelle Ausbildung und Wurzel-Guru (Trijang Rinpoche) innerhalb der Gelugpa-Tradition sind.

Geshe Kelsang erklärte 1998 in einem Interview:

"Wir sind reine Gelugpas. Der Name Gelugpa ist nicht wichtig, aber wir glauben, dass wir der reinen Tradition Je Tsongkhapas folgen. Wir studieren und praktizieren Lama Tsongkhapas Unterweisungen und betrachten es als unser Beispiel, was die alten Kadampa-Lamas und -Geshes taten. Alle Bücher, die ich geschrieben habe, sind Kommentare zu Lama Tsongkhapas Unterweisungen. Wir versuchen dem Beispiel der alten Kadampa-Tradition zu folgen und benutzen den Namen 'Kadampa', um die Leute daran zu erinnern, rein zu praktizieren."

Verleumdung: Die NKT hat sich von den Haupttraditionen des tibetischen Buddhismus, einschließlich der Gelugpa, losgesagt

Die Wahrheit: Die NKT ist eine Tradition des Mahayana-Buddhismus mit historischen Verbindungen zu Tibet, aber keine tibetische Tradition. Der Grund dafür ist der, dass Geshe Kelsang möchte, dass NKT-Praktizierende immer "den Dharma in einer Form prässentieren, die ihrer eigenen Kultur und Gesellschaft entspricht, ohne die Notwendigkeit, die tibetische Sprache und Bräuche anzunehmen." Beispielsweise rezitieren wir die Gebete nicht auf Tibetisch, wir praktizieren kein Verlassen auf Orakel, wir erkennen keine Tulkus (wiedergeborene Lehrer), machen keinen Lama-Tanz, noch verwenden wir Gebetsräder, Gebetsfahnen und so weiter, die alle der tibetischen Kultur entstammen. Noch involvieren wir uns in irgendwelche politischen Aktivitäten, einschließlich tibetischer Politik wie etwa die "Free Tibet"-Kampagne.

Als sich der Buddhismus von Indien nach Tibet bewegte, war dann der tibetische Buddhismus eine "Splittergruppe" der hauptsächlichen indischen Traditionen? Nein, es war eine neue Entwicklung von Buddha Shakyamunis Lehren in Tibet, und ihre Praktizierenden waren tibetische, nicht indische Buddhisten. Gleichermaßen ist die NKT eine neue Entwicklung von Buddha Shakyamunis Lehren in der modernen Welt und NKT-Praktizieren sind Buddhisten jeglicher Nationalität - nicht Tibeter oder tibetische Buddhisten.

Die NKT folgt der reinen Gelug-Tradition, die von Je Tsongkhapa (1357-1419 n. Chr.) überliefert wurde, und deren Unterweisungen in einer Linie von Lehrern der Überlieferung zu Buddha Shakyamuni selbst zurückverfolgt werden kann. Daher begann Kadampa-Buddhismus in Indien, verbrachte einige Zeit in Tibet und erblüht jetzt im Westen.

Verleumdung: Die NKT wird von vielen anderen buddhistischen Gruppen nicht akzeptiert

Die Wahrheit: Dies ist die Wahrheit. In den letzten zehn Jahren haben NKT-Schüler und -Zentren tausendfach Kritik und Diskriminierung von anderen buddhistischen Gruppen, insbesondere tibetischen, in der wirklichen und der virtuellen Welt des Internet erfahren.

NKT-Schülern und -Lehrern wurde vorgeworfen, dass sie einen bösen Geist verehren, Sektenanhänger und sogar Mörder und Nazis sind. Sie wurden beschimpft, angeschrien und auf der Straße angespuckt. Es wurde ihnen der Zugang zu anderen Organisationen des tibetischen Buddhismus verwehrt. Menschen wurden abgeschreckt, NKT-Zentren zu besuchen oder sie wieder aufzusuchen. Sie wurden von Angesicht zu Angesicht oder übers Telefon bedroht. Kurse in Zweigzentren mussten abgesagt werden. Zentren wurden beschädigt, ihre Werbung wurde heruntergerissen oder entstellt. Es wurde ihnen der Zugang zu buddhistischen Online-Foren, wie z.B. der E-Sangha verweigert.

Verleumdung: Die NKT ist eine Degeneration des Buddhismus

Die Wahrheit: Die NKT ist keine Degeneration des Buddhismus. Da die NKT den mahayana-buddhistischen Unterweisungen der großen Meiser Atisha (982-1054 n.Chr.) und Je Tsongkhapa (1357-1419 n. Chr.) folgt, die auf Buddha Shakyamuni selbst (5. Jahrh. v. Chr.) zurückzuführen sind, sind sie weder falsch noch unorthodox noch eine Degeneration.

Verleumdung: Die NKT schließt aus und nicht ein

Die Wahrheit: Die NKT folgt einem traditionellen Pfad und nicht einem "exklusiven½ – wir behaupten niemals, dass unsere Tradition die einzig reine Tradition ist oder dass sie besser ist als irgendeine andere.

Geshe Kelsang sagte im Juni 2008:

"In der NKT vertreten wir die Ansicht, dass wir sowohl alle anderen buddhistischen Traditionen als auch andere Religionen respektieren und wir erfreuen uns an ihren tugendhaften und nutzbringenden Tätigkeiten. Aber wir meinen nicht, dass wir sie alle studieren müssen, genauso wie es an einer wissenschaftlichen Hochschule kein Religionsstudium gibt oder an einer medizinischen Hochschule Architektur nicht Teil des Lehrplans ist. Dennoch ist es für uns wichtig, alle anderen Religionen zu respektieren und wer möchte, kann sie auch studieren."

Verleumdung: Die NKT ist fundamentalistisch

Die Wahrheit: Dies ist nicht wahr. Die Definition von Fundamentalismus in Wikipedia lautet "eine tiefe und totalitäre Hingabe" an einen Glauben und strikte Befolgung einer Reihe grundlegender Prinzipien (oft religiöser Natur), eine Reaktion auf wahrgenommene doktrinäre Kompromisse gegenüber dem modernen sozialen und politischen Leben.

Fundamentalismus ist deshalb ein Klammern an eine Reihe von Prinzipien als Reaktion auf die Wahrnehmung, dass in Bezug auf diese Prinzipien in der modernen Welt zu viele Kompromisse gemacht wurden. Dies trifft auf die NKT nicht zu. Wie alle Buddhisten, versuchen wir Buddhas Lehren so zu praktizieren, wie sie uns traditionell überliefert wurden, ohne unsere eigene Interpretation aufzudrängen oder etwas auszlassen. Dennoch gibt es in unseren Zentren auf der ganzen Welt eine gewisse Flexibilität, mit den Normen der Gesellschaft notwendige Kompromisse einzugehen, um anderen zu helfen; und dies ist der Gegensatz zu Fundamentalismus.

Verleumdung: Die NKT ist gegen Rime

Die Wahrheit: "Rime" ist die "nicht-sektiererische" Bewegung im tibetischen Buddhismus. Die NKT ist ebenfalls nicht-sektiererisch. Die wahre Bedeutung von "nicht-sektiererisch", der die NKT folgt, ist diejenige, andere Traditionen zu respektieren und es zu unterlassen, sie zu kritisieren.

Der Dalai Lama sagt, um nicht-sektiererisch zu sein, muss man Unterweisungen aus allen Traditionen des tibetischen Buddhismus empfangen und sie praktizieren. Da die NKT dies nicht tut, wird sie oft fälschlicherweise als "sektiererisch" und als entgegengesetzt zu Rime kritisiert.

Wie bereits oben erklärt, glaubt die NKT, dass die wirksamste Methode, spirituelle Realisationen zu erlangen, darin besteht, eine Tradition rein, ohne sie zu vermischen, zu praktizieren. Genauso wie andere das Recht haben, Traditionen zu mischen, wenn sie es wünschen, ohne dafür kritisiert zu werden, genauso haben wir das Recht lediglich eine Tradition zu praktizieren, ohne dafür kritisiert zu werden.

Verleumdung: Die NKT sagt, dass sie die einzige Tradition mit reinem Dharma ist.

Die Wahrheit: Das stimmt nicht. Geshe Kelsang sagte, dass der Dharma, der in der NKT praktiziert wird, rein ist, weil er von Je Tsongkhapas Unterweisungen stammt. Das ist aber nicht das gleiche, wie zu behaupten, dass die NKT die einzige reine Tradition des Buddhismus sei oder dass andere Traditionen keinen reinen Dharma haben.

Was ist reiner Dharma? Gemäß der Tradition von Nalanda: “Der Dharma ist rein, wenn er den gesamten Pfad, der zur Erleuchtung führt, enthüllt, jeden Punkt fehlerfrei darlegt und wenn er in einer ununterbrochenen ¬berlieferung, die auf Buddha Shakyamuni zurückgeht, weitergereicht wurde.”

Jede Tradition des Buddhismus, deren Unterweisungen diese Merkmale besitzt, hat reinen Dharma, nicht nur die NKT.

Verleumdung: Die NKT demonstriert zu Unrecht gegen den Dalai Lama

Die Wahrheit: Es ist die Western Shugden Society (WSS), die gegen den Dalai Lama demonstriert, nicht die NKT. Die WSS ist ein spontaner Zusammenschluss Dorje Shugden- Praktizierender aus vielen verschiedenen Ländern, zu denen mehr Tibeter als Westler gehören.

Verleumdung: Die NKT hat in den 90er Jahren in vielen großen Zeitungen eine schlechte Presse erhalten

Die Wahrheit: Dies ist wahr und hat dem Ruf der NKT einen riesigen Schaden zugefügt. Dennoch, selbst etablierte Medien können voreingenommen und fehlerhaft in ihrer Berichterstattung sein. Praktisch alle negative Presse stammte von falschen Anschuldigungen, die vom Dalai Lama oder seinen Anhängern verbreitet werden, als Vergeltung für die fortgesetzte Prxis von Dorje Shugden in der NKT, und für ihren Mut, in einer Opposition zum Verbot dieser Praxis durch den Dalai Lama zu stehen.

Die Artikel im Guardian, Independent und Newsweek, die etwa zur selben Zeit erschienen, waren alle zu Gunsten des Dalai Lama und des Tibet Hauses beschämend voreingenommen, schlecht recherchiert und voll von denselben schädigenden Behauptungen, die auf der nicht überprüften Vermutung beruhten, dass der Dalai Lama die Wahrheit sagen muss. Sie wurden damals auch Punkt für Punkt widerlegt. Diese Gegendarstellungen und Briefe an den Herausgeber (und an die Anwälte), erscheinen jedoch nur selten im Internet, wohingegen die besagten Artikel immer wieder von NKT-Gegnern, die sich des guten Rufes dieser Medien bedienten, wiederholt wurden.

 

Verleumdung: Die NKT möchte dem Dalai Lama Schaden zufügen und ihn zerstören

Die Wahrheit: Das ist nicht wahr. Der Dalai Lama ist nicht unser Feind. Anderen Lebewesen zu schaden, widerspricht Buddhas Lehren und jeder Verpflichtung in der Kadampa-Tradition. Unsere einzigen Feinde sind die Verblendungen in unserem Geist, wie z.B. Unwissenheit, Wut und Anhaftung. Dorje Shugden-Praktizierende, wie z.B. diejenigen in der NKT, bitten den Dalai Lama einfach darum, aufzuhören sich selbst und anderen durch das Unterdrücken religiöser Freiheit zu schaden. Wir haben niemals irgendeine böse Absicht ihm gegenüber geäußert. Wir bitten ihn nur darum, das zu praktizieren, was er predigt (Toleranz, Respekt für Unterschiede, Einheit in Vielheit usw.), indem er das Verbot für die Praxis von Dorje Shugden aufhebt.

Verleumdung: In den Zentren der NKT gibt es keine Bilder des Dalai Lama

Die Wahrheit: Das ist wahr, aber daran ist nichts falsch. Wir haben keine Bilder des Dalai Lama auf unseren Altären, weil wir keine tibetischen Buddhisten sind und der Dalai Lama nicht unser spiritueller Meister ist. Wir haben auch keine Bilder von ihm in öffentlichen Räumen, weil er nicht unser politisches Oberhaupt ist.

Verleumdung: Die NKT verlangt von ihren Schülern, dass sie den Dalai Lama (und andere Traditionen) ablehnen

Die Wahrheit: Dies ist nicht wahr. Kein NKT-Lehrer hat jemals von seinen Schülern verlangt, dass sie den Dalai Lama oder eine andere Tradition ablehnen. Wir lehnen den Dalai Lama nicht ab. Er hat uns abgelehnt! Er hat uns heftig in einem Newsweek

Artikel vor zehn Jahren kritisiert. Er hat ebenfalls gesagt, “nkein Shugden-Praktizierender kann mein Freund sein”Er gestattet Dorje Shugden-Praktizierenden nicht an seinen Unterweisungen teilzunehmen.

Geshe Kelsang betont des öfteren, dass ein jeder die Wahl hat, das zu glauben und zu parktizieren, was er möchte. Haben wir uns jedoch einmal für unsere Tradition und unseren Spirituellen Meister entschieden, rät er uns, uns auf diese zu verlassen, während wir weiterhin andere buddhistische und nicht-buddhistische Traditionen respektieren und schätzen.

Verleumdung: Dorje Shugden ist die Hauptpraxis der NKT

Die Wahrheit: Dies stimmt nicht. Wie in allen buddhistischen Traditionen ist die Hauptpraxis der NKT Zuflucht zu den Drei Juwelen Buddha, Dharma und Sangha zu nehmen. Wie in allen Traditionen des Mahayana-Buddhismus ist die Hauptpraxis der NKT auch die, Bodhichitta zu erzeugen. Weil NKT-Praktizierende ebenfalls den tantrischen Pfad gemäß den Anleitungen Je Tsongkhapas praktizieren, verlassen wir uns auf den Guru (spirituellen Meister), den Yidam (tantrische persönliche Gottheit) und den Beschützer, um unseren Bodhichitta-Wunsch zu erfüllen, Erleuchtung zu erlangen. Diese sind Manifestationen der Drei Juwelen, wie von Je Tsongkhapa erklärt.

Unser Haupt-Dharmabeschützer ist der Weisheits-Buddha Dorje Shugden. Wir verlassen uns auch auf andere Dharmabeschützer wie Palden Lhamo, Mahakala, Kinkara und Kalarupa.

Während sich auf Dorje Shugden zu verlassen für diejenigen sehr wichtig ist, die versuchen, Je Tsongkhapas reine Tradition und insbesondere die mündliche Ganden-¬berlieferungslinie aufrechtzuerhalten, ist es aber nicht die Hauptpraxis der NKT.

Verleumdung: Die NKT ist ein Ableger des FPMT

Die Wahrheit: Die NKT ist kein Ableger des FPMT. Geshe Kelsang wurde nicht von Lama Yeshe und Lama Zopa, sondern von seinem (und Lama Yeshes) Lehrer Kyabje Trijang Rinpoche 1977 gebeten Zentrumslehrer des Manjushri-Instituts zu werden.

Dies wurde öffentlich sowohl von Geshe Kelsang, als auch von Lama Zopa geäußert. Letzterer sagte, dass sie beide, er und Lama Yeshe, sich Geshe Kelsang als Lehrer wünschten. Aber Lama Yeshe war der Ansicht, dass Geshe Kelssang eine derartige Bitte nur dann annehmen würde, wenn sie von Trijang Rinpoche käme. Geshe Kelsang sagte später, dass er zu jener Zeit nicht einmal wusste, dass es das FPMT überhaupt gab und er lediglich einer Bitte seines Lehrers gefolgt sei.

Verleumdung: Die NKT ist von der weiteren Gemeinschaft des tibetischen Buddhismus isoliert

Die Wahrheit: Dies ist wahr. Der Grund, weshalb wir in der Gemeinschaft des tibetischen Buddhismus nicht willkommen sind ist, dass wir Dorje Shugden-Praktizierende sind und der Dalai Lama gesagt hat: "Diejenigen, die Dholgyal (Shugden) praktizieren, können nicht meine Freunde sein.".

Der Sicht des Dalai Lama folgend, haben uns tibetische Gruppen, wie z.B. das FPMT, in den letzten zehn Jahren geächtet. Es ist der Dalai Lama, der nichts mit uns zu tun haben will, es ist nicht die NKT, die keine Freundschaft mit der breiten Gemeinschaft des tibetischen Buddhismus wünscht. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.WesternShugdenSociety.org oder www.WisdomBuddhaDorjeShugden.org

Verleumdung: Die NKT hält freiwillig Distanz zu anderen buddhistischen Traditionen

Die Wahrheit: Das stimmt nicht. Es ist aber wahr, dass einige andere buddhistische Traditionen und Verbände die NKT zurückgewiesen haben.

In den vergangenen zehn Jahren haben uns andere buddhistische Gruppen, die mit Tibet verbunden sind, ausgegrenzt, indem sie der Sicht der Dalai Lama gefolgt sind. Es ist der Dalai Lama, der nichts mit uns zu tun haben möchte, nicht die NKT, die es sich nicht wünschen würde, sich mit der tibetisch-buddhistischen Gemeinschaft anzufreunden.

Als Resultat der jüngsten legalen und friedlichen Demonstrationen der Western Shugden Society (WSS) gegen das Dorje Shugden-Verbot des Dalai Lama hat das Netzwerk Buddhistischer Organisationen (NBO) mit Sitz in England damit gedroht, die NKT aus ihrem Verband auszuschließen, bloß weil es NKT-Mitglieder in der WSS gibt.

Verleumdung: Die NKT denkt, dass ihr alle anderen buddhistischen Traditionen schaden möchten

Die Wahrheit: Das stimmt nicht. Im allgemeinen haben wir gute Beziehungen zu anderen Buddhisten, die nicht von der Politik des Dalai Lama beeinflusst sind und die ihn nicht als ihren politischen und religiösen Führer betrachten, so etwa Theravada-Buddhisten, die Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens etc.

Es gibt jedoch erhebliche Beweise dafür, dass andere tibetisch-buddhistische Traditionen, die den Worten und der Politik des Dalai Lama folgen, sich tatsächlich vorgenommen haben, die NKT zu diffamieren und ihrem Wachstum zu schaden. Wir haben hunderte Zeugnisse dafür von NKT-Lehrern und Praktizierenden, deren Zentren und Tätigkeiten z.B. von der FPMT gestört wurden.

Einer der fünf internationalen Top-Kanzleien im Bereich Persönlichkeitsrecht hat kürzlich die NKT und alle Verleumdungen im Internet gegen uns untersucht und ist zur Schlussfolgerung gelangt, dass “die NKT eine angesehene internationale Organisation ist, deren Ruf schwerwiegend diffamiert worden ist.”

Es sollte auch angemerkt werden, dass überhaupt nicht alle tibetisch-buddhistischen Gruppen etwas gegen uns haben. Es gibt eine Menge tibetischer Buddhisten, die sich auf die Unterweisungen der ¬berlieferungslinie von Je Tsongkhapa und Trijang Rinpoche und auf den Dharma-Beschützer Dorje Shugden in Indien, Tibet und im Westen verlassen und die die NKT sehr schätzen. Desweiteren gibt es auch einige tibetisch-buddhistische Gruppen, die ihre eigenen Probleme mit dem Dalai Lama haben und die daher nicht auf den Zug aufspringen, die NKT dafür zu schmähen, dass sie weiterhin sich auf Dorje Shugden verlässt und Dorje Shugden-Praktizierende gegen das Verbot des Dalai Lama verteidigt.