Verleumdung: Mönche und Nonnen der NKT sind nicht authentisch

Die Wahrheit: Die Mönche und Nonnen der NKT sind authentisch und versuchen, unserer moderne Welt ein gutes und praktisches Beispiel an Dienst, Zölibat und Bescheidenheit zu zeigen. Buddha Shakyamuni selbst sagte, dass die Vinaya im Einklang mit dem praktiziert werden sollte, was am akzeptabelsten für die Gesellschaft ist. Die NKT folgt diesem Ratschlag Buddhas.

Mönche und Nonnen der NKT praktizieren alles, was ein vollordinierter Mönch oder Nonne in der Tradition des Buddha praktizieren würde, abzüglich kultureller Regeln, die das Helfen anderer in diesen modernen Zeiten im Westen praktisch unmöglich machen. Heutzutage leben die meisten westlichen Mönche und Nonnen nicht in eigentlichen Klöstern, sondern 'draußen', um Lebewesen zu helfen.

Als Reaktion darauf, dass einige Mönche und Nonnen der NKT der Western Shugden Society (WSS) beigetreten sind, um gegen das politische Verbot der Verehrung des Weisheitsbuddhas Dorje Shugden durch den Dalai Lama zu protestieren, hat die Australian Sangha Association ("Australische Sangha-Vereinigung±, ASA) kürzlich eine Stellungnahme veröffentlich, in der es hieß, dass Mönche und Nonnen der NKT nicht authentisch seien. Es ist merkwürdig, dass sie keine ähnlichen Stellungnahmen über andere Ordenstraditionen veröffentlicht haben, als buddhistische Mönche in Tibet, Nepal, Burma, Vietnam, Korea oder Kambodscha demonstriert haben! Ihr Statement rührt von ihrer Verbindung zum Dalai Lama her (was aus ihrer Webseite klar hervorgeht) und ist eher politisch denn spirituell motiviert. Sehen Sie die Video-Antwort auf den Brief der Australian Sangha Association an die Neue Kadampa-Tradition, welche ihre Demonstrationen und die Antwort der NKT zeigt, und welche die Gewalt der Dalai Lama-Unterstützer 1996 und heute zeigt.

Sie können hier eine direkte Antwort auf deren Stellungnahme lesen, die über die spirituellen Gründe für die Authentizität der buddhistischen Mönche und Nonnen der NKT aufklärt.

Es gibt acht verschiedene Arten von Pratimoksha-Gelübden:

(1) Nyennä-Gelübde - Ein-Tages-Ordinationsgelübde
(2) Genyenma-Gelübde - Gelübde eines weiblichen Laien
(3) Genyenpa-Gelübde - Gelübde eines männlichen Laien
(4) Getsulma-Gelübde - Gelübde einer Novizen-Nonne
(5) Getsulpa-Gelübde - Gelübde eines Novizen-Mönchs
(6) Gelobma-Gelübde - vorbereitende Gelübde, die genommen werden, ehe man eine vollordinierte Nonne wird
(7) Gelongma-Gelübde - Gelübde einer vollordinierten Nonne
(8) Gelongpa-Gelübde - Gelübde eines vollordinierten Mönchs

Im tibetischen Buddhismus haben die Linien von sowohl Gelobma als auch Gelongma (Nummer (6) und (7) der Pratimoksha-Gelübde) aufgehört zu existieren und sind verschwunden. Daher gibt es diese beiden Ordinationen nicht länger.

Im tibetischen Buddhismus existieren heutzutage die Gelongpa-Gelübde (Nummer acht) nur noch dem Namen nach. Diejenigen mit dieser Ordination halten den Namen "Gelong" und sie haben den Anschein oder tun so, als ob sie diesen hohen Level an Gelübden halten; aber in Wirklichkeit ist es sehr schwierig einen tibetischen Gelong zu finden, der die eigentliche Bedeutung der 253 Gelübde versteht.

Obwohl tibetische Getsul-Ordinierte versprechen, 36 Gelübde einzuhalten, werden in der Praxis viele dieser Gelübde von dem Tag an gebrochen, an dem sie abgelegt werden.

Wir sollten schätzen, dass die NKT ehrlich handelt, im Einklang mit dieser Wirklichkeit und dabei der Wahrheit folgt. Die NKT-Ordinierten tun nicht so, als wären sie etwas Besseres oder wichtig, indem sie einfach eine große Anzahl an Gelübden halten, die in der Folge einzuhalten für einen modernen Praktizierenden heute nicht möglich ist.

Buddha Shakyamuni selbst sagte, dass die Vinaya im Einklang mit dem zu praktizieren ist, was für die Gesellschaft am akzeptabelsten ist. Die NKT folgt diesem Ratschlag Buddhas.

Beispielsweise ist es gemäß der Vinaya für einen Mönch ein Vergehen, seine Mutter aus Zuneigung zu berühren. Dies wäre in der westlichen Kultur völlig unakzeptabel und würde Menschen verleiten zu denken, dass Buddhismus etwas "Schräges" sei und nichts mit einem normalen Leben zu tun habe.

Ein weiteres Beispiel ist ein Gelübde, das besagt, dass Mönche kein Geld berühren können. Auch das ist völlig unpraktisch, in Bezug darauf Dharma-Zentren zu betreiben oder im Alltag zu funktionieren! Es würde den Tätigkeiten einer ordinierten Person, die im Westen lebt, viele Beschränkungen auferlegen. Desweiteren würden westliche Dharma-Lehrer, müssten sie darauf warten, von Laien ernährt zu werden, vor Hunger sterben! Es ist nicht Teil der westlichen Kultur zu betteln, sondern es ist Teil der westlichen Kultur, dass Menschen arbeiten und sich um sich selbst sorgen.

Und wie sollen wir heutzutage die folgenden Gelübde verstehen und einhalten?

Nicht öfters als einmal alle vierzehn Tage zu baden, wenn man im zentralen Gangestal weilt, außer bei gewissen Anlässen.

Einer Person, die Sandalen trägt, keinen Dharma zu unterrichten, es sei denn sie ist krank.

Für den Fall, dass ein Bhikkshu etwas Ziegenwolle erhält, während er auf einer Reise ist, lass sie ihn akzeptieren, wenn er möchte; und wenn er sie akzeptiert hat, mag er sie mit seiner eigenen Hand tragen, falls es keine Träger gibt, für die Entfernung von drei Meilen. Sollte er sie weiter als dies tragen, selbst wenn es keine Träger gibt - dann ist dies ist ein Pâkittiya-Vergehen, das Verlust nach sich zieht.

Sehen Sie, wie die 253 Gelübde eines Gelong (vollordinierten Mönches) in den zehn Gelübden der Neuen Kadampa-Tradition enthalten sind.

Warum hat die ASA solch eine irreführende und schädliche Stellungnahme veröffentlicht?

Auf ihrer Webseite ist zu lesen: "Die ASA wurde insbesondere eingerichtet, um den Dialog und das Verständnis unter Ordinierten der unterschiedlichen Traditionen zu unterstützen", dennoch haben sie 700 Mönche und Nonnen der NKT aus ihrem Sangha-Verzeichnis ausgeschlossen, ohnen Dialog und mit einer Menge Missverständnissen. NKT-Mönche und -Nonnen versuchen einen reinen, zölibatären Lebenswandel einzuhalten, der durch Entsagung und Mitgefühl motiviert ist, und sie haben ihr Leben dafür gewidmet, anderen durch Buddhas Unterweisungen zu helfen, weshalb also würde die ASA sie auf diese Art diffamieren und ausgrenzen?

Der "Rat der Älteren" , der die spirituelle Führung der ASA innehat, besteht gegenwärtig aus sieben Mönchen und zwei Nonnen, wovon zwei tibetische Buddhisten sind: Tenzin Tsapel und Khenpo Ngawang Dhamchoe. Tenzin Tsapel ist ein Lehrer beim FPMT und daher naturgemäß parteiisch gegen die NKT eingetellt. Siehe Wer hinter den Lügen steckt bezüglich der FPMT-Kampagne gegen die NKT. Khenpo Ngawang Dhamchoe ist ein Sakya-Lehrer. Das gegenwärtige Oberhaupt der Sakya-Schule (Sakya Trizin) steht dem 14. Dalai Lama sehr nahe und spricht sich gegen Dorje Shugden aus, in einer Dokumentation, die sich auf der eigenen Webseite des Dalai Lama befindet. Ngawang Dhamchoe ist eindeutig parteiisch gegenüber der NKT, aufgrund ihrer Dorje Shugden-Praxis. Die anderen Mitglieder des Rats der Älteren scheint in ihrer harschen Verurteilung durch die Bekanntmachungen und das Verhalten des Dalai Lama in der Dorje Shugden-Sache beeinflusst zu sein; daher stecken hinter der Stellungnahme der ASA eindeutig zumindest einige politische Motive.

Diese Mischung aus Religion und Politik scheint weitaus wirksamer die Degeneration des reinen Buddhadharma und der Harmonie unter den Traditionen zu bewirken, als irgendwelche friedlichen, demokratischen Proteste für Religionsfreiheit dies jemals tun könnten. Eine Stellungnahme wie diese zeigt, weshalb die Western Shugden-Society weiterhin gegen den Dalai Lama demonstrieren muss, umd die Aufmerksamkeit der Welt auf diese sich verschlimmernde Situation zu richten.

Chronik der Ereignisse, die zur Stellungnahme des ASA gegen die NKT geführt haben, 2002-2008
Von Kelsang Zabdon, buddhistische Nonne am Mahasiddha Centre, Sydney, Australia

16. November 2002 Ein Zeitungsartikel mit der Überschrift "'Taliban' des Buddhismus wegen Morddrohungen gegen den Dalai Lama beschuldigt" erscheint in der Wochenendausgabe der Sydney Morning Herald. Dieser erwähnte Poster, die aufgetaucht waren und drohten, den Dalai Lama umzubringen, und dass die Polizei einen tibetischen Shugden-Kult verdächtige. Im Artikel heißt es weiter, dass die NKT ein "Zweig der Shugdens" sei, der von Geshe Kelsang Gyatso begründet wurde und dass die Beziehungen zwischen ihr und dem Dalai Lama sehr belastet seien.

[Anm. des Herausgebers: Dieser Artikel war ein unverantwortliches, sensationsgieriges und schlecht recherchiertes Stück Journalismus, der sich sehr stark auf die Propaganda der Tibetischen Exil-Regierung des Dalai Lama bezog, was Geshe Kelsang zu jener Zeit ansprach. Siehe www.WesternShugdenSociety.org und www.WisdomBuddhaDorjeShugden.org für nähere Informationen zum Thema Dalai Lama und Dorje Shugden.]

25. März 2003 Wir haben einen Antrag auf Mitgliedschaft abgeschickt, um dem Buddhist Council ("Buddhistischer Rat" von) New South Wales (NSW) beizutreten.

9. April 2003 Graham Lyall (der Vorsitzende des Buddhist Council NSW) antwortet auf meine anschließende Email bezüglich des Antrags und sagt, dass er dies mit zweien seiner Mitglieder -- dem Vajrayana Institute (FPMT) und dem "Australischen Institut für buddhistisches Studium und Praxis" -- prüfen muss, um zu sehen, ob es für sie ein Problem ist, würden wir dem Council beitreten.

(Anmerkung: Ich habe diese Email noch.)

April/ Mai 2003 Ich spreche telefonisch mit Graham Lyall, der mir erklärt, dass Mahasiddha Centre nicht im Council akzeptiert wurde, aufgrund der Sichtweisen der anderen Mitglieder.

Januar 2004 Mahasiddha Centre bekam drei Pakete Werbematerial von jemandem zurückgeschickt, der sagte, dass er alle Werbung, die wir in ganz Newtown und Glebe verteilen (zwei unserer hauptsächlichen Bereiche) einsammeln würde und uns zurückschicken würde. Er schreibt seltsame Botschaften auf die Pakete, die er zurückschickt, wie etwa “Kelsang Gyatso ist nicht länger ein Geshe – okay!” und “Lang lebe HHDL!”; und auf einer Notiz, die in einem Paket war, sagte er “Wir wollen keine NKT. Lang lebe der Dalai Lama! Kelsang Gyatso ist ein Betrüger und sein Geshe-Titel wurde ihm aberkannt – Überprüft selbst!” und “Dorje Shugden ist ein weltlicher materieller Aberglaube. LASST EUCH GESAGT SEIN, alle eure Karten und Poster in Newtown und Glebe werden euch zurückgeschickt – Holt die Post ab, ihr verschwendet Bäume, Energie und Raum”.

(Anmerkung: Ich habe noch immer die Pakete, die zurückgeschickt wurden – sie wurden nur bis Anfang Februar 04 zurückgeschickt. Zu jener Zeit gab es ein FPMT-Zentrum in Newtown.)

[Anm. d. Hg: Diese Entfernung und/oder Verunstaltung von NKT-Werbematerial ist ziemlich typisch und fand an Orten überall auf der Welt statt, wo es FPMT-Zentren oder andere tibetische Zentren gibt, die das Dorje Shugden-Verbot des Dalai Lama unterstützen.]

10. Mai 2005 Ich schicke ein Email an Graeme Lyall, den Vorsitzenden des Buddhist Council, in der ich ihn um einen Unterstützungsbrief des Councils für den anstehenden Visa-Antrag für die Zentrumslehrerin Kelsang Dao bitte.

12. Mai 2005 Graham antwortet wie folgt auf meine Email: “Da das Buddhist Council of New South Wales die Neue Kadampa-Tradition nicht als Teil der buddhistischen Gemeinschaft in New South Wales anerkennt, bedaure ich nicht in der Lage zu sein, einen Unterstützungsbrief zur Verfügung zu stellen.”

(Anmerkung: Ich habe noch diese Email.)

Mai 2005 Ich nehme an der Vesak-Feier teil, die vom Buddhist Council of NSW ausgerichtet wird und treffe eine Sakya-Nonne, die mir von der Australian Sangha Association berichtet, die für Australische Ordensangehörige eingerichtet wird – sie freut sich sehr darüber, mich zu treffen und sagt mir, dass ich auf jeden Fall vobeikommen muss.

8. Juni 2005 Ich nehme an der ersten Konferenz der Australian Sangha Association (ASA) teil. Die Sakya-Nonne, die zuvor so freundlich war, ist nun sehr distanziert. Während des Tees am Morgen, winken mich Sanghas, die tibetische Roben tragen, zu sich herüber. Es stellt sich heraus, dass sie von FPMT-Zentren sind und sobald sie heraus finden, dass ich von der NKT bin, ist es ihnen offensichtlich unangenehmen, mit mir dazusitzen – aber sie sind höflich genug, um sich zu unterhalten.

Im Laufe des Tages tritt eine ältere FPMT-Nonne auf mich zu und ist sehr warmherzig und freundlich und sagt mir, wie wunderbar es ist, dass ich kommen konnte und fragt micht dann, von welcher Tradition ich bin. Sobald ich ihr antworte, dreht sie sich um und geht rasch von dannen.

Wir teilen uns während des Tages in Gruppen für die Diskussion und eine Person wird benötigt, um eine Zusammenfassung für die Gruppe zu machen. Niemand in meiner Gruppe wollte dies tun, daher sagte ich, dass ich das gerne tun kann – sobald ich dies sagte, wurde eine der FMPT-Nonnen, die ich am Morgen kennengelernt hatte, etwas wütend und sagte, “Nein – Ich werde es machen!”

Oktober 2005 Die Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens (FWBO) kontaktieren mich, um mich auf eine Sekten-Liste auf der Webseite des Buddhist Council of NSW aufmerksam zu lenken. Sie wurden auch in der gleichen Auflistung als Sekte aufgeführt– obschon sie Mitglieder des Rates sind.

21. Juni 2006 Ich nehme an der zweiten ASA-Konferenz teil und werde gebeten, mich mit einem FPMT-Mönch draußen für ein Gespräch zu treffen. Er sagt mir, dass er zum ASA-Führungskomittee gehört und dass er mich an der Teilnahme hindern würde; – sein Benehmen war sehr ernst. Er sagte, der Grund dies zu tun sei der, dass die NKT Schaden anrichte und dass er dies den Älteren des ASA vortragen würde (eine Gruppe von acht Mönchen im Verband, die länger als 20 Jahre ordiniert sind -- sie treffen die großen Entscheidungen.) Ich erwiderte, dass dies wirklich furchtbar ist und dass wir niemals irgendjemandem schaden würden. Er fragte darauf hin, was ich tun würde, und ich sagte, ich würde einfach abwarten und schauen, was geschieht, und ich würde meinen eigenen Fall vorbringen. Er ging dann in ein 45-minütiges Treffen mit den anderen Managern, indem es um mich ging.

Niemand sagte mir etwas darüber, daher habe ich einfach weitergemacht, und am Nachmittag wurde die Jahreshauptversammlung abgehalten. Es gab eine freie Stelle im Vorstand für das Amt des Schatzmeisters - niemand wollte sie haben und ich dachte es wäre gut für mich, mich mehr bei der Association einzubringen, daher habe ich meine Hand gehoben und gesagt, dass ich das gerne tun würde. Der FPMT-Mönch stand dann auf und sagte, dass ich von der NKT sei und dass ich kein Mitglied sein könne - er sagte noch etwas über die NKT, aber ich konnte es nicht hören, da ich gegenüber auf der anderen Seite des Raumes saß - ich glaube, er sagte auch etwas über mich, dass ich bloß versuche, in den Vorstand zu kommen (möglicherweise mit schlechten Absichten!), und an diesem Punkt brach ich in Tränen aus! (Wie peinlich!) Eine FPMT-Nonne stand sofort auf und sagte, dass sie der Schatzmeister sein würde.

Nach der Versammlung sprach ich draußen mit dem FPMT-Mönch und dem Sekretär [Geschäftsführer] der ASA. Der FPMT-Mönch sagte mir, dass es ihm Leid tue und dass er einfach nur den Befehlen seines Lamas folge und es nichts Persönliches sei. Wir sprachen eine Zeit lang miteinander - sie waren beide sehr einfühlsam und gewiss bereit, zuzuhören. Der FPMT-Mönch sagte, dass Geshe-la vielen Menschen geholfen habe und dass er persönlich seine Bücher genossen habe - sie waren sehr klar und leicht zu verstehen. Der Sekretär entschuldigte sich ausgiebig dafür, nicht vor der Jahreshauptversammlung mit mir gesprochen zu haben und sagte, dass jeder schockiert war, als ich mich für das Amt des Schatzmeisters gemeldet habe, und dass damit überhaupt nicht gut umgegangen worden sei. Er sagte, dass sie das klären und meinen Antrag auf Mitgliedschaft den Älteren vorlegen würden.

(Anm.: Es gibt eine DVD von der Konferenz und ich versuche, eine Kopie zu bekommen.)

Januar 2007 Der Sekretär der ASA ruft mich an, um mir zu sagen, dass die ASA sich nach viel Diskussion entschieden hat, mich ein ‘Freund der ASA' beitreten zu lassen. Er sagte, dass er sich mit unterschiedlichen Leuten beraten hat -- das ASA-Führungskomitee und tibetische Ältere wie auch Leute innerhalb der verschiedenen Gruppen. Er sagte, dass sie wohlgesonnen seien und mich und NKT-Mitglieder ermutigen, uns einzubringen, aber dass es eine politische Spaltung gäbe. Der Dalai Lama, das FPMT und die Sakya-Leute nehmen eine starke Haltung ein und sind nicht glücklich mit NKT-Mitgliedern als ASA-Mitgliedern, daher, sagte er, hätten sie entschieden, dass ich einen Antrag auf Mitgliedschaft als ein Freund des ASA stellen könne und die Gelegenheit habe, mich und die NKT zu bewähren.

Januar 2007 Ich werde darauf aufmerksam gemacht, dass es ein neues Buddhist Council of NSW gibt – einen neuen Vorsitzenden, einen neuen Ort und eine neue Webseite – ohne Sekten-Liste.

Mai 2007 In den vergangenen drei Jahren wurden wir eingeladen, am Nan Tien-Tempel bei einer großen Feier mitzumachen, die sie in Sydney zu Buddhas Geburtstag veranstalten. Normalerweise sind wir eingeladen, um Gebete für den Weltfrieden zu sprechen und mit anderen Sanghas zu Mittag zu essen. Dieses Jahr wurden wir nicht eingeladen.

(Anm.: Die Äbtissin von Nan Tien ist auch ein Vorstandsmitglied der ASA.)

12. Juli 2007 Auf der Dritten ASA-Jahreskonferenz war der gesamte Sangha wirklich recht freundlich und nett zu mir, obwohl TOP Nr. 9 bei der Jahresversammlung ‘ASA-Strategie bzgl. Neue Kadampa-Tradition' war

Als TOP 9 an der Reihe war, begann der Vorsitzende zu erklären, was im letzten Jahr geschehen war, als ein FMPT-Mönch dagegen protestiert hatte, dass ein Mitglied der NKT ein Mitglied der ASA wurde. Dann übernahm der FPMPT-Mönch und erklärte seine Gründe dafür, zu protestieren -- ich habe nicht alles, was er sagte, mitbekommen, aber er sagte, es gebe drei Hauptbereiche an Aktivität, mit denen dies zu tun habe: “activities” (er erklärte nicht, was diese Aktivitäten sind). Ich denke, das erste waren Aktivitäten, die nicht hilfreich für den Buddhismus seien (kann sein, dass ich mich irre, aber er sagte etwas darüber, politisch nicht hilfreich zu sein); und dann sagte er, dass diese Handlungen nicht hilfreich für den Dharma im Allgemeinen seien, und dann, dass diese Aktivitäten zu Problemen der Sektiererei führten und dann fuhr er fort und sprach darüber, wie sie zur Übereinkunft gekommen sind, mich einen "Freund des ASA" sein zu lassen.

Dann fragte mich der Vorsitzende, ob ich mich dazu äußern wolle -- ich sagte zuerst Nein. Ich habe einfach nicht gedacht, dass ich dies könnte und ich wusste wirklich nicht, was ich hätte sagen können und es gab die Angst davor, dass es wieder Tränen geben könnte, aber dann ist es einfach aus mir auf eine Art herausgeplatzt, so in der Art "es war wirklich eine schreckliche Situation vergangenes Jahr und dass diese Dinge nicht wahr und nicht richtig sind”. Und
dann, glaube ich, sagte ich etwas darüber, wie sehr ich es schätze, dass Sujato und die anderen Älteren sich die Zeit genommen haben, dies zu diskutieren und dass Sujato mich kontaktiert hat, um mir mitzuteilen, dass ich als ein "Freund" beitreten können, um mich vor dem Council zu bewähren; und dass ich mich auf die Zukunft freue und darauf, mich vor allen bewähren zu dürfen.

Dann sprach eine Nonne darüber, wie der Dalai Lama während seines jüngsten Besuchs etwa zwanzig Minuten über die Praxis gesprochen hatte, die die Kadampas tun, und dass er vorgeschlagen hatte, dass jeder, der die Praxis ausführt, keine Einweihung nehmen sollte und besser gehen sollte. Dann bat sie den FPMT-Mönch, über die Praxis zu sprechen und er sagte, dass er nicht wirklich wisse, was die Praxis sei -- außer dass es die Shugden-Praxis sei und dass sie zu schnellen Ergebnissen führe, die wie Erfolg aussähen.

Er sagte, er sei sich noch nicht einmal sicher, ob alle Zentren diese Praxis ausführten und dann machte er ein wenig weiter. Dann sagte ein anderer Mönch, dass dies daran läge, weil sie sich nicht sicher waren, wer die Wesenheit sei, und ob sie nützlich sei, und dann beendete der Vorsitzende, dass, falls jemand Fragen habe, man Tony fragen könne; zu dieser Zeit schaltete ich mein Mikrophon an
und sagte, falls jemand irgendwelche Fragen hätte, man könne auch mich fragen, da ich die Praxis jeden Tag mache.

Ich wartete, um mit dem Vorsitzenden am Schluss zu sprechen, und wir hatten ein nettes Gespräch. Er sagte, "Vielen Dank dafür, dass Sie zurückgekommen sind" und dass wir einen Fuß in der Tür haben und bald werden wir beide drin haben. Er sagte, ich solle alle meine Freunde bringen, damit auch sie beitreten! - Ich sagte ihm, ich habe eine Menge Freunde und er lachte und sagte, dass ich sie alle bringen solle, dmit sie beitreten!

Dann ging ich und, als ich fortging, rannte der FPMT-Mönch hinter mir her. Ich habe ihm etwas Freches gesagt, dass er mich dieses Jahr nicht zum Weinen gebracht habe, und er entschuldigte sich auf eine Art dafür (ohne sich tatsächlich zu entschuldigen), dass er im vergangenen Jahr so schlecht damit umgegangen sei. Dann fragte er mich, ob ich in einem Dharma-Zentrum lebe und ob ich im letzen Jahr in einem Zentrum gelebt habe und ob wir dort die Praxis ausführen und dann sagte er, offensichtlich glaube ich sehr stark an sie und daran, dass sie gute Ergebnisse bringt und dass es für jeden offensichtlich ist, dass ich keinerlei Schaden beabsichtige -- dass sei durch mein Verhalten offensichtlich. Ich sagte, ja, ich glaube sehr fest an diese Praxis und dass sie nur Nutzen habe und dass ich wirklich versuche, Dorje Shugden in meinem Herzen zu bewahren. -- Danach beließ er es bei einer höflichen Unterhaltung und sagte Tschüss.

(Anm.: Es gibt auch eine DVD von dieser Konferenz und sich versuche, eine Kopie von ihr zu bekommen.)

September/Oktober 2007 ASA-Beitrittsanträge für den gesamten NKT-Sangha in Australien abeschickt.

29. October 2007 Wir beantragen erneut, dem Buddhist Council beizutreten.

23. Juni 2008 Nachdem das Council monatelang die Diskussion über unseren Antrag beiseite geschoben hat, spreche ich mit dem Vorsitzenden des Buddhist Councils bezüglich unseres Antrages. Er sagt, dass er die Diskussionen nicht verstehe und dass er mit jemandem darüber sprechen möchte. Ich schlage den Zentrumslehrer des Mahasiddha Centres vor und falls alles klappt, werden sie sich im August sprechen.

Das jährliche ASA-Treffen wird am Mttwoch und Donnerstag kommender Woche abgehalten.

[Anm. d. Hg.: Wie wir wissen, hat die ASA ab dann eine Stellungnahme veröffentlicht, die besagt, dass die Ordination von NKT-Mönchen und -Nonnen nicht authentisch sei. NKT-Ordensangehörige sind nicht einmal als “Freunde des ASA” willkommen. Diese Stellungnahme ist, wie der ASA-Sekretär selbst andeutete, politisch motiviert und rührt von den Befehlen des Dalai Lama her. Spirituelle Gründe für das Ablehnen der NKT-Ordination sind nie vor diesem jüngsten ASA-Treffen vorgebracht worden. Sie sind vorgetäuscht und werden lediglich als Rechtfertigung benutzt.]

“Er [der Sekretär] sagte, dass sie uns grundsätzlich wohl gesonnen seien und dass sie mich und die NKT-Mitglieder ermutigen, uns einzubringen, aber dass es eine politische Spaltung gebe. Der Dalai Lama, der FPMT und die Sakya-Leute nehmen eine starke Position ein und sind nicht glücklich darüber, dass NKT-Mitglieder ASA-Mitglieder sind.”.

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A Kadampas sind Praktizierende die ihr Wissen aller Unterweisungen Buddhas in ihr alltägliches Leben integrieren. Mehr dazu finden Sie in der Broschüre Modern Kadampa Buddhism

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